web 2.0 – the dark half

Geschrieben am: 22. Mai 2007, von: mark,
abgelegt unter: SMO Social Media Optimization | 2 Kommentare

Wo man bescheissen schummeln kann, da wird beschissen geschummelt.

sagte schon mein Opa.

Schöner schummeln kann man jetzt anscheinend mit dem in SPON erwähnten und bei baynado ausführlich mit Bedienungsanleitung besprochenen Tool collactive.

So wie ich es verstehe kann man damit Massenmails losschicken die zur Bewertung auffordern, bzw. die Mails enthalten schon den entsprechenden Link.

Der Macher der Software, Eran Reshef, umschreibt das Spiegel Online gegenüber dann aber etwas schöner.

Wir demokratisieren das Web 2.0. Bisher haben vor allem zwei Gruppen bestimmt, was im Web 2.0 als populär gilt: Technisch versierte Nutzer und große Unternehmen, die Profis dafür bezahlen, ihre Themen unerkannt hochzupushen.

Danke für so viel Altruismus

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2 Kommentare zum Thema “web 2.0 – the dark half”

  1. Gerald Steffens am 23 Mai 2007 01:31

    das thema wollte ich eigentlich auch gerne aufgreifen, habe zur zeit nur zu viel an den ohren. ist schon bedenklich, dass man so einen service öffentlich anbietet. is schon schlimm genug, was manche im untergrund abziehen. ist durchaus unklar, wie weit das web2.0 unter solchen qualitätsbremsen leiden wird.

  2. mark am 23 Mai 2007 12:59

    Wo Erfolg/Traffic ist, da lassen die Spammer nicht lange auf sich warten.
    Ich denke schon, dass man das Problem in den Griff bekommt, aber es wird wohl wie bei Gästbuch, Foren und Blogspam auf ein Wettrüsten mit immer höheren Barrieren hinauslaufen, was wiederum dem “schnell und einfach mitmachen” des web 2.0 widerspricht :-(

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